Die Umsetzung einer Content-Strategie muss gefallen!

Man kann Inhalte und der Festlegung von Zielgruppe sowie das gesamte weitere Vorgehen noch so gut planen, entscheidend ist immer die Umsetzung der Content-Strategie. Die Inhalte müssen natürlich bei Google gut ankommen, vor allem aber auch die Kunden ansprechen, begeistern und zum Kauf anregen.

Das Volumen der Datenmenge im ­Internet verdoppelt sich alle zwei Jahre.

Jedes Unternehmen und auch jeder Online Shop trägt zu dieser Entwicklung bei und produziert große Mengen unterschiedlichster Inhalte. Ausschlaggebend für den Erfolg ist dabei natürlich nicht die Menge, sondern die Qualität des jeweiligen Inhalts. Bei einer Content Strategie ist wichtig sich folgendes klarzumachen: Wie lauten die richtigen Fragen, die gestellt werden müssen und wie werden sie möglichst effizient und nutzerorientiert beantwortet? Dabei ist ein Spezifizieren der Ausrichtung des Unternehmens und die Sicherstellung der Aufmerksamkeit und des Engagements der Nutzer wichtig sowie das sich Abgrenzen von der Masse der Mitbewerber.

Die Content-Produktion und die Vermarktung des Inhalts.

Bei der Content-Strategie sind die Content Guidelines sowie das Monitoring elementare Prozesse. Dabei geht es nicht um eine Massenproduktion von Inhalten, sondern um qualitativ hochwertigen und besonders um Mehrwert bringenden Content. Eine gut ausgearbeitete ­Zeit-Kosten-Kalkulation kann helfen Fehlinvestitionen vermeiden. Sie beinhaltet neben der reinen Texterstellung auch die Recherche, Korrekturschleifen und ­Absprachen. Neben Elementen wie Thema, Beschreibung und Content-Format muss für die Umsetzung und die Freigabe sowie für die Deadlines für Korrekturen, Freigabe und Livegang der Seite gesorgt werden.

User-freundlicher Aufbau der Texte!

Natürlich müssen Inhalte korrekt und erfolgreich umgesetzt werden, aber die User erwarten genauere und vor allem mehrwertbringende Informationen über das Unternehmen, oder die Produkte. SEO, Design und Redaktion müssen daher bei diesem Prozess eng zusammenarbeiten, um bei einer Content-Strategie die Inhalte entsprechend der Zielgruppe attraktiv zu gestalten.

Wenn User auf einer Website landen, erwarten sie umgehend eine Antwort auf ihre Frage. Wichtig ist dabei, dass sich die Internet-Nutzung zunehmend auf mobile ­Endgeräte wie Smartphones und Tablets verlagert. Somit ist der sichtbare Bereich entschieden kleiner als bei der ­Desktop-Version der Website und kann demzufolge weniger ­Inhalt präsentieren. Deshalb sollte man die User zum Scrollen anregen! Sie verweilen so länger auf der Seite und werden zum Anschauen weiterer Kategorien und ­Inhalte angeregt. Textlich gesehen ist Kreativität angesagt. Hinweise auf weiteren Content sollten ebenso untergebracht werden wie eine klare Struktur, um die User durch die Seite lotsen. Eine kurze Zusammenfassung der auf der Seite dargestellten Themen animiert zum Verweilen sowie auch das Design der Website, das zum Scrollen einladen sollte. 

Google fordert drei wichtige Bausteine auf einer Website:

Dies sind Expertise, Authority und Trustworthiness E-A-T. Bei der Konzeption der Content-Strategie sollte man Schritt für Schritt, von der Webseite, Landing Page oder einem Blog­beitrag über die Kategorie- und Produktseiten bis hin zum Warenkorb vorgehen. Lassen sich die Schritte einfach verfolgen? Wie lange dauert der Prozess? Prüfen Sie, wo welche Inhalte platziert werden können, um den User schnell und einfach durch den Online Shop zu führen. Wichtig ist ebenso ein der Zielgruppe angemessener Sprachstil, der die Leserschaft anspricht und überzeugt.

SEO-optimierte Texte

Website Content muss immer sowohl für die User als auch für Google erstellt werden. Klassifiziert Google die Inhalte als hochwertig und einzigartig/besonders, wird die Website mit guten Rankings belohnt. Für die vollständige Bereitstellung aller themenrelevanten Informationen unterstützen Texter-Tools die Content-Produktion. Der Google Keyword Planner liefert zum Beispiel Long-Tail-­Begriffe. Auch für die Qualitätssicherung der Texte gibt es Analysen, die das Verhältnis des Keywords innerhalb des Textdokuments zu allen verfügbaren Dokumenten präsentieren. Weitere Tools sind beispielsweise bei der Kontrolle von Lesbarkeit und Sinnhaftigkeit hilfreich.

Weiter sollte man sich bei einer Content-Strategie fragen, ob sich möglichweise die Corporate Identity geändert hat. Außerdem, ob es Google-Updates gab, die sich auf den Website-Content auswirken könnten. Gab es neue Rechtschreibregelungen und vor allem: Ist der Content rechtskonform?

Durch Monitoring den notwendigen Überblick behalten!

Wurde mit der Content-Strategie die Content-Produktion erfolgreich umgesetzt, erfolgt das Monitoring. In diesem Prozessschritt kann auf Schwankungen hinsichtlich der Nutzerzahl und der Qualität der Inhalte reagiert werden.

Wie auch beim Content heißt es beim Monitoring „Qualität statt Quantität“. Der Trend geht heute hin zu intelligenten Daten, die für das Unternehmen und die Kunden gleichermaßen mehrwertbringend sind. So sollte man sinnvolle KPIs definieren, die man für Analysezwecke nutzen möchte, um anschließend Content-Optimierungen durchzuführen. User warten so nicht lange auf Änderungen und mit der Kundenzufriedenheit steigt das Vertrauen und die Reputation des Online-Shops.

Dank der Menge von Daten, die das Internet und die vorhandenen Analysetools ­bereitstellen, wird auch ein Controlling möglich: Website-Nutzungszahlen, SEO-Werte, Online-Marketing- und ­Social-Media-Zahlen, Aufrufe, Klicks, und vieles mehr. ­Auch können abschließende Reportings Basis für weitere Optimierungen auf der Webseite sein.

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