Wie der Instagram-Algorithmus funktioniert.

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern ist das zu Facebook gehörende Instagram ein äußerst beliebter Online-Dienst. Er ermöglicht es Fotos und Videos auch in anderen sozialen Netzwerken zu teilen. Während in diesen Tagen ja viel vom Facebook-Algorithmus und den von Mark Zuckerberg geplanten Änderungen zu hören ist, wurde 2016 auch ein Instagram-Algorithmus eingeführt. Wissen Sie, welche Funktion er hat? Nein? Pixelpunkt verrät es Ihnen!

Wie kommt der Instagram-Algorithmus bei den Usern an?

Publisher auf Facebook haben ja schon lange ihre Probleme mit dessen Algorithmus, der ja auch immer wieder geändert wird. Der seit 2016 auch bei Instagram bestehende wurde anfangs auch eher misstrauisch beäugt. Größere Ablehnung erfolgte jedoch nicht. Im Gegenteil scheinen die Nutzer offenbar ganz zufrieden mit dem Instagram-Algorithmus zu sein. Oder ergeht es Ihnen anders?

Die Angst vor sinkender Reichweite.

Kurz nach dem Bekanntwerden, dass ein Instagram-Algorithmus tatsächlich eingeführt wird, war die Sorge bei Nutzern und Unternehmen relativ groß. Vielleicht erinnern Sie sich. Vor allem gab es Bedenken, dass die eigenen Followers zukünftig nicht mehr alle Beiträge sehen könnten. Deshalb riefen etliche Publisher dazu auf, dass die Fans den Account auch abonnieren sollten. Gerade weil der Algorithmus neu war und niemand wirklich wusste, wie er tatsächlich funktioniert, herrschte zunächst Unsicherheit und die Angst vor geringer werdender Reichweite war groß.

Zu viele Beiträge blieben ungesehen.

Im Sommer 2017 hat Instagram dann Details zum Instagram-Algorithmus veröffentlicht. Mit den Details erfolgte auch eine Begründung, warum er notwendig geworden war.

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern hatte Instagram ein Problem bekommen. Denn allein durch die Menge der User wird die Anzahl der Beiträge im Instagram News Feed für manche Nutzer ganz einfach zu hoch. Etwa 75 Prozent aller Posts bleiben im Feed komplett ungesehen. Das passiert vor allem in Zeiten, in denen Publisher offline sind wie z.B. nachts. Es hätte viel Zeit seitens der User bedurft bzw. wäre unmöglich, alle Beiträge herunter zu scrollen.

Die Lösung war der Instagram-Algorithmus.

Um dem Problem Herr zu werden hätte man natürlich Beiträge limitieren können. Da das nicht infrage kam, war ein Algorithmus die beste Variante.

Und anders als bei Facebook, ist es bei Instagram noch immer möglich, dass alle Follower auch alle Beiträge zu sehen bekommen. Natürlich bedeutet das auch, dass Sie zum Teil recht lange scrollen müssen. Der Instagram-Algorithmus beeinflusst nur die Reihenfolge der Beiträge.

Dabei lernt der Instagram-Algorithmus von alleine dazu und hat keinen fest vorgegebenen Rahmen. Er entwirft für jeden Nutzer einen individuellen Feed. Dabei werden auch Ihre persönlichen Vorlieben und Ihre Interaktionen berücksichtigt.

User Experience ist für Instagram sehr wichtig.

Der Instagram-Algorithmus funktioniert so, dass mit eingerechnet wird, mit wem Sie zum Beispiel über Direktnachrichten kommunizieren und nach welchen Themen Sie suchen. Wenn möglich, zeigt Instagram Ihnen auch Beiträge von Personen an, die Sie selbst persönlich kennen. Durch diese Reihenfolge der angezeigten Beiträge möchte Instagram seine Nutzer vor allem zufrieden machen. Denn nur solche User verbringen viel Zeit auf Instagram und kehren auch immer wieder zurück. Deswegen ist Ihr persönliches Engagement auf der Plattform so entscheidend.

Interaktion ist das A und O.

Daher sollten Sie unbedingt interagieren, um von Ihren Lieblings-Accounts und Instagram-Freunden keine Beiträge zu verpassen. Ihre Beiträge wiederum werden angezeigt, wenn Ihre Posts viele Reaktionen bei Ihren Followern bekommen. Sie viele Likes und Kommentare erzielen. Und wenn das gelingt, dann hat der Instagram-Algorithmus doch durchaus sein Gutes auch für Ihren Account!

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