Was sich durch den neuen Facebook-Algorithmus ändert!

Sie sind Advertiser oder Seitenbetreiber und beunruhigt, weil durch den neuen Facebook-Algorithmus der Fokus wieder mehr auf private Inhalte von Freunden, Familie und Bekannten gelegt wird. Das ist sehr nachvollziehbar. Schließlich haben viele Publisher oft Jahre daran gearbeitet, eigene Communities auf Facebook aufzubauen.

Meldungen von Freunden haben nun entschieden mehr Vorrang.

Mit der Änderung des Facebook-Algorithmus scheinen Firmen und Medien das Nachsehen zu haben. Was bedeutet es für Sie und überhaupt Werbungtreibende, wenn FB wieder zurück zu seinen Wurzeln will und persönliche Verbindungen bevorzugt?

Die negativen Auswirkungen für Unternehmen, Medien und politische Gruppen werden nicht ausbleiben. In Zukunft werden die User wieder mehr Beiträge von Freunden und Familie sehen. Und damit weniger Posts von Unternehmen. Diese sind künftig danach gefiltert, ob sie zu bedeutungsvollen Interaktionen ermutigen.

Was heißt das?

Die Änderung des Facebook-Algorithmus bedeutet, dass Inhalte, zu denen sich ein Nutzer und dessen Freunde äußern, höher im Newsfeed platziert sind. FB will also mit seinen Algorithmen vorhersagen, über welche Beiträge man sich austauschen will. Hintergrund ist, Nutzern ein privateres Facebook zu ermöglichen. Das beinhaltet auch, dass User möglicherweise weniger Zeit auf FB verbringen werden. Diese Zeit aber soll für die Gemeinschaft und langfristig auch für FB gut und im Ganzen gesehen „wertvoller“ für die Beteiligten sein, so Mark Zuckerberg.

Seitenbetreiber erscheinen zwar grundsätzlich weiter im Newsfeed. Aber eben dann bevorzugt, wenn sich der Freundeskreis darüber austauscht. Wie auch schon jetzt werden Bewegtbild-Inhalte und Livestreams besonders priorisiert. Das bleibt.

Was bedeutet das für Werbungtreibende und Inhalte-Anbieter?

Unternehmen und Medien werden sich in Zukunft ihren Platz im Nachrichtenstrom primär über Facebooks Anzeigenplattform erkaufen müssen. Das heißt über gesponserte Posts. Das Problem dabei ist: Facebook wird die Zahl der Anzeigenplätze im Newsfeed nicht erhöhen. Da aber die Nachfrage stark ansteigen dürfte, wird das auch zu steigenden Preisen führen. Ein Wettbewerb um Werbeplätze ist vorprogrammiert.

Weniger Reichweite und wahrscheinlich steigende Anzeigenpreise.

Von diesen Auswirkungen für Unternehmen ist auszugehen und die Zeiten, einen FB-Kanal nur zu betreiben, um eine kostenlose organische Reichweite zu haben, sind mit dem neuen Facebook-Algorithmus für Seitenbetreiber wohl endgültig passé.

Keine Panik!

Verzweifeln aber müssen Sie, müssen Unternehmen und Medien nicht unbedingt! User können in den Einstellungen dafür sorgen, dass die Beiträge von Seiten, denen sie folgen, ganz oben im Newsfeed auftauchen und somit die Änderung aushebeln.

Sie sind interessiert, mehr dazu zu erfahren? Lesen Sie in unserem nächsten Blog-Beitrag wie es Ihnen gelingt, verlorene FB-Reichweite wieder zurückzubekommen! Es gibt verschiedene, durchaus erfolgversprechende Möglichkeiten! Wir von Pixelpunkt unterstützen Sie gerne dabei!

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