Der Mobile First Index setzt neue SEO-Standards. Das betrifft auch Ihre Seite!

Die Desktop-Nutzung nimmt mehr und mehr ab. Es wird zukünftig vorwiegend zu einer mobilen Nutzung von Webseiten kommen. Daher sollten Sie mit der Umstellung auf den Mobile-First Index unbedingt auf neue SEO-Standards achten und eine SEO-Optimierung für die mobile Variante Ihrer Webseite vornehmen.

Wie gehen Sie am besten vor?

Natürlich sind für neue SEO-Standards die passenden Keywords wichtig. Sie gilt es zu finden und richtig einzusetzen. Aber das reicht natürlich nicht. Zurzeit sind es vor allem die Varianten separate mobile URLs, Dynamic Serving und Responsive Websites, die man für die Darstellung einer mobilen Seite nutzt. Der Einsatz responsiver Webseiten ist bei Website-Betreibern am gefragtesten und er ist auch unkompliziert. Hier wird nur ein HTML-Dokument und eine URL genutzt. Im Hinblick auf den Mobile-First Index ist eine Res­ponsive-Seite sinnvoll, weil Google über diese mittlerweile alle Webseiten crawlt und deren mobile Ansicht bewertet.

Welche sind die bekanntesten Optimierungen?

Auch für neue SEO- Standards gelten die bisherigen, wie die richtige Keyword-Auswahl, eine Landing-Page-Optimierung inklusive Meta-Angaben, Offpage-SEO usw. Das betrifft natürlich auch den Content: Für ein gutes Ranking benötigen Seiten einen möglichst umfas­senden und Keyword-optimierten Text mit einer für die mobile Nutzung optimierten strukturierten Ansicht. Hier bietet sich Responsive Content an. Hierbei gibt es einen etwas ausführlicheren Text für Desktop-Nutzer und einen zweiten, etwas kürzeren und komprimierten für Mobile-Nutzer, weil die Möglichkeit besteht, dass Nutzer bei Aufrufen mit mobilen Endgeräten abgelenkt sind. Daher ist eine ausführliche Textlektüre nicht zu empfehlen.

Auch Keywords sollten auf mobile Nutzer abgestimmt sein.

Da die Keyword-Recherche am Anfang eines struk­turierten Webseitenaufbaus steht und sie natürlich auch für neue SEO-Standards gilt, vernachlässigen bzw. vergessen Sie sie auch nicht bei der Mobil-Optimierung! Sie können z. B. mit der Google Search Console einige Begriffe finden, die speziell für Mobil-Nutzer interessant sind. Besonders lokale Suchanfragen tätigen User heutzutage sehr häufig per Smartphone. Auch die Recherche von Long-Tail-Keywords für die immer stärker wachsende Voice-Search-Nutzung sind eine Überlegung wert.

Passen Sie die interne Verlinkung für Mobile an!

Ein weiterer wichtiger Aspekt für neue SEO-Standards ist die interne Verlinkung. Sie darf keinesfalls nur aus Desktop-Perspektive analysiert und optimiert sein. Dafür lässt sich z. B. die Entwickleransicht im Google Chrome Browser nutzen und als „mobile Ansicht“ auswählen.

Eine schnelle Ladezeit ist wichtig!

Durch die vermehrte Mobil-Nutzung und für neue SEO-Standards ist die Schnelligkeit von Websites ausschlaggebend. Daher ist sie auch ein Ranking-Faktor bei Google. Außerdem wird bei zu langer Ladezeit häufig der Besuch einer Webseite ­abgebrochen. Um dies zu verhindern, sollte die ­initiale Seitenansicht möglichst schnell (im Idealfall in weniger als einer Sekunde) geladen sein. Der User sollte also sofort etwas zu sehen bekommen. Weitere Inhalte werden dann im Hintergrund nachgeladen.

Was können Sie bei einer Mobile-Optimierung falsch machen?

Zunächst gilt auch für neue SEO-Standards immer, dass eine Optimierung niemals aus reiner Desktop-Sicht angegangen werden sollte. Probleme und Fehler der mobilen Ansicht fallen dabei nicht auf und können somit auch nicht behoben werden. Außerdem sind die Aspekte Content und interne Verlinkung in der Mobile-Version wichtig. Ist Content auf Mobil-Geräten aus Gründen der Usability ausgeblendet oder fehlt er ganz, reduziert dies Ihre Chancen für ein gutes Ranking deutlich. Vor ­allem bei Long-Tail-Keywords wird das auffallen. Auch für die interne Verlinkung gilt: Sind beispielsweise die Breadcrumb-Navigation oder Flyouts in der mobilen Ansicht ausgeblendet, verschenkt man großes Potenzial, durch Suchmaschinen richtig bewertet zu werden.

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