Online Shop-Optimierung als Erfolgsgarant, um genügend Kunden und Umsatz zu generieren. Heute Teil 4: Business.

Um einen erfolgreichen Online-Shop zu unterhalten, gibt es eine Anzahl praktischer Onlineshop-Ideen. Zu einer Online Shop-Optimierung gehört es, neben Erscheinungsbild, Aufbau, Content, SEO usw., und notwendigen Investitionen, Kunden zu gewinnen, sie zu halten und ihnen das Einkaufserlebnis einfacher, sicherer oder komfortabler machen.

Ein Online Shop ist ein Unternehmen wie jedes andere. Auch wenn das Internet schnelllebig ist: Ein schneller Erfolg ist eher selten. Wie jedes andere Unternehmen muss man sich am Anfang etablieren und zeigen, dass man besser ist als andere. Wenn das aber geschafft ist, z.B. mit einer Online Shop-Optimierung, einem Alleinstellungsmerkmal, dem richtige Angebot bzw. der richtigen Nische, wenn ein erfolgversprechender Produkt-Mix gefunden und dazu die Zielgruppe klar definiert ist, braucht man kaum noch Befürchtungen zu haben.

Was macht den eigenen Shop besonders im Vergleich zu den Mitbewerbern? Wie sieht die Zielgruppe, die man ansprechen will, aus? Sind es Kunden, die einen guten Service wollen? Kunden, die ein Produkt möglichst günstig haben wollen? Was interessiert Kunden jenseits der Produkte? Online Shop-Optimierung heißt: Der Shop muss so gestaltet sein, dass sich die Zielgruppe in ihm wohlfühlt. Nur so steigern Shop-Betreiber Kundenzufriedenheit und Vertrauen in ihr Geschäft.

Das rentiert sich jedoch erst dann, wenn aus Besuchern auch Käufer werden. Dieses Ziel sollte also stets im Fokus der kontinuierlichen Online Shop-Optimierung stehen. Neben einem übersichtlichen Seiten-Aufbau, verständlichen Kategorisierungen sowie Usability-Tests, empfiehlt es sich auch den virtuellen Mitbewerbern ab und an einen Besuch abzustatten sowie die eigenen Preise mit denen am Markt zu vergleichen. Kunden nutzen häufig Preis-Vergleichsportale und entscheiden sich danach für einen Anbieter. Als ungefähre Richtlinie gilt: Eine Conversionrate von 5-8 Prozent ist auch bei kleinen Online Shops möglich. Hierbei helfen interessante Produktbeschreibungen, diverse Payment-Optionen sowie Sonderkonditionen für Neukunden.

Wichtig ist im Zusammenhang einer Online Shop-Optimierung auch eine hohe Quote von Stammkunden. Diese ermöglichen nicht nur sichere Umsatzprognosen, sondern bieten häufig auch geringere Retouren-Quoten. Treue Kunden hält man mit gutem Kundenservice, regelmäßigen Newslettern und besonderen Rabatt-Angeboten für Bestandskunden.

Auch persönliche Beziehungen sind nicht zu unterschätzen. Wer andere Shop-Betreiber kennt, kann sich mit ihnen über die neuesten Trends austauschen, auch wenn es um die Wahl von Dienstleistern geht. Wer Kontakte hat, findet über Empfehlungen gute Dienstleister. Ohne Kontakte sucht man zunächst im Web und kann möglicherweise an die Falschen geraten. Als Existenzgründer hat man oft wenig Geld und versucht zu sparen, wo es geht. Es ist allerdings nicht ratsam, von allem nur das Billigste zu nehmen. Wenn ein Webdesigner, SEO, Programmierer oder Grafiker nur einen Bruchteil des üblichen Preises kostet, dann hat das in der Regel seinen Grund. Studenten und Nebenjobber können eine Ausnahme bilden, aber auch bei ihnen ist Unzuverlässigkeit eher gegeben, weil sie nur nebenbei arbeiten.

Eine Möglichkeit, auch bei einer Online Shop-Optimierung Geld zu sparen, besteht darin, dass nicht alles sofort stehen muss. Nach den notwendigen Ausgaben am Anfang für Webdesign und Programmierung beispielsweise, nimmt man sich in einem nächsten Schritt etwa Content Marketing, dann Social Media usw. vor. Der Trick ist, nicht alles auf einmal zu wollen und dann alles schlecht zu machen, sondern sich am Anfang auf ein paar Dinge zu konzentrieren und diese richtig zu machen.

Man sollte auch keinesfalls mit stetig wachsenden Umsätzen rechnen. Wenn der Umsatz des Online Shops im letzten Jahr enorm gewachsen ist, ist das keine Garantie dafür, dass das auch in diesem Jahr so sein wird. Beim Wachstum jedes Unternehmens gibt es Dämpfer und auch Rückschläge. Damit muss man rechnen und das einkalkulieren. Es geht nicht unbedingt immer so weiter, die Entwicklung läuft auch einmal seitwärts oder sogar abwärts.

Der Gewinn wird in die Firma reinvestiert. Wer einen gut laufenden Shop hat und den kompletten Gewinn für sich behält, anstatt ihn weiterzuentwickeln, z.B. eine Online Shop-Optimierung vorzunehmen, kann oft schon nach kurzer Zeit am Abgrund stehen: Plötzlich erkennt man, dass der Shop, verglichen mit den Mitbewerbern, veraltet ist, hat aber gleichzeitig nicht mehr das Budget, zu investieren. Daher sollte man ständig in den Ausbau des Shops investieren. Auch wenn es gut läuft, helfen Investitionen immer, den Abstand zur Konkurrenz noch größer werden zu lassen.

Dazu gehört ein Marketingmix, nicht nur aus Onpage und Linkbuilding, denn bzgl. SEO kommen nur etwa 15 % des Traffics über Suchmaschinen. Der Rest über Social Media, direkter Traffic, Newsletter, Paid Advertising (kein Adwords), Kooperationen und vieles mehr. Hier gibt es auch noch weitere Möglichkeiten. Z.B. für ein kleines Budget Flyer-Werbung, Werbung in relevanten Newslettern, Werbung auf relevanten Webseiten. Auch Radiowerbung (ordentliche Kampagnen gibt es ab 15.000 Euro), Paid Advertising über Social Media, Sponsoring, Events, klassische Werbemittel (Kugelschreiber, Gimmicks) usw.

Außerdem sollte man alles daransetzen, dass aus dem Online Shop, neben einer kontinuierlichen, notwendigen Online Shop-Optimierung eine Marke wird. Jede Marketingbestrebung sollte zumindest als Nebeneffekt zum Zweck haben, die eigene Marke bekannter zu machen. Das honoriert nicht nur der Google-Algorithmus. In der heutigen Zeit muss man eine Marke werden, um erfolgreich zu sein. Wieso sonst sucht man mit Google, kauft bei Amazon und besitzt man ein iPhone, wo es doch auch andere Möglichkeiten gibt? Wenn ein Shop gute Produkte hat, für User ein tolles Einkaufserlebnis bietet und noch dazu alles daran gesetzt wird aus ihm eine Marke zu machen, kann nicht mehr viel falsch gehen.

Was Kunden am meisten ärgert, ist schlecht erreichbarer, langsamer oder inkompetenter Support. Manche Shop-Betreiber bieten telefonischen Support nur an wenigen Stunden des Tages an, an denen noch dazu oft besetzt ist.

Wer jedoch Support benötigt, braucht meist schnell Hilfe und hat möglicherweise schon einen schlechten Eindruck vom Online Shop, etwa durch ein defektes Produkt o.ä. Ist dann der Support noch dazu schlecht zu erreichen, fühlt sich der Kunde in seiner Meinung bestätigt. Eine Online Shop-Optimierung ist hier extrem wichtig. Google versucht bereits jetzt, Online Shops nach dem Supportverhalten zu ranken. Zukünftig wird der Algorithmus weiter verfeinert werden, so dass man mit schlechtem Support kaum noch eine Chance haben wird. Auch für Social Media ist schlechter Support eine Katastrophe. Gerne machen unzufriedene Kunden ihre Unzufriedenheit auf Facebook öffentlich. Da nutzt es dann nichts, gute Inhalte zu posten, denn unzufriedene Kunden übertönen auch gute Inhalte.

Fazit:

Dass zu einem erfolgreichen Online Shop ein seriöser immer aktueller Gesamtauftritt, professionelle Produktabbildungen, eine gute Beratung per Telefon oder E-Mail, schnelle Lieferzeiten, transparente Lieferbedingungen, viele Zahlungsarten, ein einfacher Bestellprozess, eventuell ein Gütesiegel, Gutscheinaktionen und Newsletter gehören, sollte klar sein. Aber man sollte als Online Shop-Besitzer immer wieder eine Online Shop-Optimierung vornehmen (lassen), sich zudem Ziele setzen und langfristig planen, d.h. klare und messbare Ziele für die Besucheranzahl, die Bestellanzahl oder den Umsatz im Kopf haben.

 

Quellenangaben:

entwickler.de

seokratie.de

ganz-einfach-internet.de

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