Warum haben Stories so viel Potenzial?

Immer mehr Nutzer erzählen ihre alltäglichen Geschichten in kurzen Stories. Auch im Branding wird diese Entwicklung mittlerweile genutzt, weil viele Marken die Potenziale solcher Geschichten erkannt haben. Worauf sollten Sie dabei achten und welche Fehler sollten Sie keinesfalls machen?

Die Menschen posten mehr denn je.

Sie tun das zwar nicht unbedingt mehr auf Facebook, aber es werden mehr und mehr Geschichten erzählt. Das zum Beispiel in kurzen Stories im Vertical-Video-Format. Auch viele Marken haben das erkannt und wollen die Potenziale solcher Geschichten nutzen. Geschichten erobern den Markt. Das kann man an Facebook, Instagram oder Snapchat und den dort prominent platzierten, farbig umrahmten Profilbilder von Followern und Freunden sehen. Dahinter steht das kanalübergreifende Star-Format Stories. Snapchat war Vorreiter und ermöglichte seinen Nutzern, die Highlights eines Tages in kurzer Video- oder Bildform für 24 Stunden für alle Freunde sichtbar zu posten.

Bei Facebook und Instagram andererseits wird durch die Profile ein langfristiges Image einer Person oder einer Marke aufgebaut. Auf allen Plattformen jedoch wirken Geschichten als Schlüsselloch zum Alltag der Freunde und Bekannten. Auch auf Instagram-Profilen stehen die besonderen Momente im Leben der Nutzer im Vordergrund. Heute nutzen über 300 Millionen Instagrammer täglich die Stories-Funktion; 200 Millionen mehr als noch vor einem Jahr.

Warum sind Stories so beliebt?

Es gibt sie mittlerweile überall. Nach Snapchat zogen zunächst Facebook, dann auch Instagram und WhatsApp nach. Nutzer testen eher etwas bereits Bekanntes in einem neuen Umfeld als etwas Neues in einem bekannten Umfeld und sie können sich mit ihren kleinen Geschichten durch Kreativität statt durch Exklusivität abheben. Statt um Likes geht es darum, wer sich den Content angeschaut oder wer an dem eigenen Alltag teilgenommen hat. Die Inhalte sind dabei eher unverfänglich, unkompliziert und oft einfallsreich. Es macht für die Nutzer Spaß, den Alltag mit den Freunden zu teilen und auch am Alltag der anderen teilzuhaben.

Ein Bild oder ein Video sagen mehr als 1.000 Worte.

Stories sind schnell aufgezeichnet und genauso einfach mit Hashtags, Umfragen oder animierten GIFs versehen. Das bildschirmfüllende Format erzeugt eine für Mobile unübertreffbare Einbettung. Sie eignen sich zudem für die Erfüllung von Awareness, Consideration und Conversion-Zielen und können darüber hinaus noch wichtige Consumer Insights liefern. Während auf Snapchat jeglicher Content nur für die eigene Community sichtbar geteilt wird, ist auf Instagram eine Story genauso öffentlich wie das Profil selbst. Das bedeutet, dass es jedem, auch Markenverantwortlichen und Werbeagenturen möglich ist, in den Alltag der Zielgruppe einzutauchen und daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Stories können also als ein gratis verfügbares Research Tool gesehen und genutzt werden.

Außerdem können sie durch das Vertical-Video-Format für über zehn Sekunden für ungeteilte Aufmerksamkeit sorgen. Das zu einer Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne pro Post meist nur bei gerade mal 1,7 Sekunden liegt. Weiterhin kann eine Marke ähnliche emotionale Trigger auslösen, wie die Posts der Freunde. Das allerdings muss unbedingt funktionieren.

Die Hälfte aller Unternehmen haben auf Instagram haben mindestens eine Story hochgeladen.

Wenn eine Marke auf Instagram eine Geschichte erzählt statt Werbung zu schalten, bleiben die Nutzer dabei. Meist schauen sie die Stories mit Ton und sie schauen sie meist bis zum Schluss an. Deshalb sind kleine Geschichten gut geeignet, Ihre Botschaften unterhaltsam zu erzählen und Nutzer für Sie und Ihre Sache / Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu interessieren. Mit einem einfachen „Swipe up“ können User zudem aus der Story heraus auf Ihre Unternehmenswebsite geleitet werden.

Binden Sie Stories in Ihren Marketingmix ein!

Das Stories-Format ist weit verbreitet und gewinnt zunehmend an Popularität. Richtig als Marketingtool eingesetzt, können solche Geschichten dem Format Ihrer Marke entlang des gesamten Funnels und darüber hinaus dienlich sein. Das heißt allerdings, dass Sie Ihre Content-Produktion auch im Vertical-Video-Format präsentieren sollten. Nur wenn Ihre Stories in den Bildschirm füllenden Stories-Feed der Nutzer passen, können Sie, Ihr Unternehmen bzw. Ihre Marke davon profitieren.

 

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