Das Interesse an Videos in sozialen Netzwerken bleibt sehr groß.

Wer in unterschiedlichen Social-Media-Kanälen unterwegs ist, dem fällt eines auf: Es gibt jede Menge Videos. Die Zeiten, in denen auf Facebook oder auch Instagram hauptsächlich Bilder und Texte veröffentlicht wurden, scheinen vorbei zu sein. Die Anzahl und die Bedeutung von Videos in den sozialen Netzwerken steigt außerdem weiter an.

Welches ist die wichtigste Video-Plattform?

Ein Blick in die sozialen Netzwerke offenbart die Vorlieben der Verbraucher für Videoinhalte. So ist das Interesse und auch das Verlangen nach Videos in sozialen Netzwerken im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gestiegen. Beim Konsumieren nutzt der Verbraucher allen voran YouTube, das deutlich vor Facebook und Streaming-Diensten wie Netflix und Amazon Video liegt. Videoinhalte werden dabei offenbar Nachrichtenartikeln und „normalen“ Social-Media-Posts vorgezogen. Das betrifft vor allem jüngere Verbraucher. Von Ihnen wünschen sich die meisten noch mehr Videos. Und wenn es um Inhalte von Unternehmen geht, wollen User eher Videos im Allgemeinen und gut vor allem Social-Media-Videos sehen.

YouTube ist unangefochten die Nummer 1

Um Videos zu konsumieren, nutzen Verbraucher Online-Portale und Streaming-Dienste. Unter diesen liegt die Video-Plattform YouTube unter allen Mitbewerbern deutlich vorn. Facebook rangiert auf Platz zwei. Diese Erkenntnis ist für Unternehmen besonders aufschlussreich, weil Social-Media-Kanäle für viele Nutzer wichtige Inspirationsquellen für neue Trends, Produkte und Services sind. Erst nach YouTube und FB folgen als beliebte Video-Portale der Streaming-Dienst Netflix und Amazon Video.

Unterhaltsame und lustige Videos kommen in sozialen Netzwerken am besten an.

Viele Facebook-User machen die gleiche Erfahrung. Kaum hat man seinen Newsfeed geöffnet, sieht man ein Video. Die Entwicklung hin zu einer Videoplattform ist nicht nur fühlbar, sondern auch messbar. Die Nachfrage nach bewegten Bildern, das heißt Videos in sozialen Netzwerken ist nicht nur groß, sondern sie wächst auch stetig. Das ist besonders für Unternehmen und Marketer relevant und nicht zu unterschätzen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass User sich in den sozialen Netzwerken am liebsten unterhaltsame und lustige Videos anschauen. Ihnen folgen informative und inspirierende Inhalte. Animierte Videos oder Live-Übertragungen werden von den Nutzern nicht so gut angenommen.

Gute Videos schaffen Bindung zum Unternehmen oder zur Marke.

Die große Mehrheit der Nutzer bevorzugt kürzere Videos. Während Inhalte, die ganz offensichtlich Werbezwecken dienen, von den allermeisten Usern abgelehnt werden, animieren „coole“ Videos die Verbraucher sogar dazu, nach weiteren Inhalten des jeweiligen Anbieters zu suchen. Damit steigt die Chance, dass sich Konsumenten merken, wer der Autor oder die Quelle eines Videos war oder auch welches Unternehmen oder welche Marke hinter dem Video stehen. Außerdem nimmt der Trend zu, sich Videos in sozialen Netzwerken auf dem Smartphone anzusehen:

Für die Entwicklung hin zu Videos gibt es Gründe.

Dahinter stehen natürlich marktwirtschaftliche Interessen der Unternehmen, das Interesse der Nutzer und das Wegfallen von bisher dagewesenen Barrieren. So verlängert die stärkere Einbindung von Videos in sozialen Netzwerken die Zeit, die ein User auf der jeweiligen Plattform verbringt. Dies ermöglicht den betreffenden Plattformen mehr Werbung zu schalten und damit Geld zu verdienen. Für die User ist die stärkere Einbindung von Videos interessant, da diese oft unterhaltsamer sind als Bilder oder Texte. Durch leistungsstärkere Smartphones und verbesserte Telefonnetze sind zudem Hindernisse weggefallen, die in den vergangenen Jahren gegen eine wachsende Bedeutung von Videos in den sozialen Netzwerken gesprochen hatten.

Doch auch bei den Bewegtbildern gibt es Nachteile.

Bei Texten kann der Nutzer selbst bestimmen, in welcher Geschwindigkeit er Informationen aufnimmt. Das ist bei Videos nicht möglich. Außerdem können viele Videos, die gepostet werden, nicht mit dem künstlerischen Anspruch mithalten, den viele Fotos haben. Zumindest bezüglich des letzten Arguments kann sich das natürlich ändern, weil es durch verschiedene Plattformen immer leichter wird, auch anspruchsvollere Videos in sozialen Netzwerken zu drehen.

 

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